Der Energiepass - der Energieausweis

Immobilien sind eine wichtige Anlagemöglichkeit in unserer Gesellschaft, bedeuten aber auch für viele Familien den Traum vom eigenen Haus.

Wer als direkter Nutzer, also als Bewohner, ein Haus kaufen möchte, muss auf viele Dinge achten. Gerade derjenige, der ein neues Haus baut, der Bedarf eine enorme Planung.
Eine sehr sinnvolle Art, sein Haus zu planen, ist die Planung eines Niedrigenergiehauses. Hierbei wird versucht durch spezielle Abdichtung, Solaranlagen, Wärmetauscher und vielem mehr, den Energieverbrauch, also die Abgabe von Wärmeenergie im Haus an die Umwelt so weit wie möglich zu verringern. Dies zahlt sich vor allem im Winter aus, da die Heizkosten hier sehr drastisch, im vergleich zu herkömmlichen Häusern fallen. Den gewonnenen Strom kann man meist sogar noch an Energieversorger verkaufen.

Für Besitzer von Eigentum das verkauft oder vermietet wird ( Mietwohnung / Vermieter ) ist es Pflicht ! dem Käufer oder Mieter einen Energiepass vorzulegen ! D.h. als Mieter sollten Sie sich auf jedenfall einen Energiepass vorlegen lassen, dann können Sie direkt ablesen wie der Energieverbrauch/Monatliche Kosten für Heizung und Co. beim anmieter der Wohnung auf Sie als Mieter zukommen !!!

Schrittweise heißt es Abschiednehmen von der herkömmlichen Glühlampe. Ab dem 1. September ist bereits die Herstellung und der Verkauf der 100-Watt- Birne innerhalb der EU verboten. Bis zum 1. September 2012 sollen auch die anderen konventionellen Lampen vom Markt verschwinden. Die Stromfresser sollen Zug um Zug durch energiesparende Leuchten ersetzt werden.

Trotzdem scheuen sich noch viele Verbraucher, ihre bisherigen Glühbirnen durch energiesparende Lampen zu ersetzen. Hartnäckig halten sich eine Reihe von Vorurteile, die gegen Leuchten sprechen, die den Stromverbrauch senken und damit auch die Umwelt schonen.

Die konventionellen Glühlampen geben 95 Prozent der verbrauchten Stroms als Wärme an die Umwelt ab. Energiesparende Lampen und Leuchten dagegen setzen fünf Mal mehr Energie in Licht um. Energiesparende Lampen und Leuchten sind in der Anschaffung teurer als konventionelle Glühbirnen. Inzwischen bietet der Handel Energiesparlampen mit der Standardfassung E 27 für weniger als zwei Euro an. Dabei ist aber zu beachten, dass billige Produkte in der Regel eine kürzere Lebensdauer haben.
Die höheren Anschaffungskosten sind ziemlich schnell amortisiert. Während eine herkömmliche Glühlampe eine Lebensdauer von circa 1000 Betriebsstunden hat, schaffen energiesparende Lampen stolze 15.000 Betriebsstunden. Gleichzeitig ist der Stromverbrauch wesentlich geringer. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für Lampenkauf und Stromverbrauch nur auf ein Viertel der Ausgaben für eine herkömmliche Glühbirne.
Ein Argument gegen energiesparenden Lampen war in früheren Zeiten deren kaltes und relativ schwaches Licht. Die neue Generation der Energiesparleuchten den Mindeststandard an Helligkeit und Atmosphäre, den der Kunde sich für die Beleuchtung seiner Wohnung wünscht.

Es empfiehlt sich, die Lichtfarbe und die Farbwiedergabe zu beachten. Dabei hilft ein Blick auf die Verpackung. Helligkeit und Lichtfarbe sind durch eine dreistellige Ziffer gekennzeichnet. Die erste Ziffer steht für die Helligkeit. Je höher die Ziffer, um so weniger verändert das Licht die Farben. Zu empfehlen ist die neun, die höchste Ziffer. Die beiden anderen Ziffern stehen für die Lichtfarbe.
Warmweißes Licht eignet sich gut zum Einsatz im Wohnbereich. Bei der Arbeit in Küche, Werkstatt und Büro sollte man eher auf die Tageslicht-Energiesparleuchte zurückgreifen.
Energiesparlampen enthalten einen geringen Anteil an Quecksilber und gehören daher in den Sondermüll. Wer ganz sicher gehen will, der kann im Kinderzimmer einer Leuchte mit einer Silikonummantelung verwenden. Sollte einmal eine Lampe zerbrechen, kann kein Quecksilber entweichen.

Beim Kauf einer energiesparenden Leuchte ist weniger die Leistung sondern die Helligkeit ausschlaggebend. So entsprechen die 40 Watt einer konventionellen Glühbirne bei einer stromsparenden Lampe einer Leistung von 9 Watt. Energiesparbirnen erreichen beim Einschalten in 0,1 bis 0,9 Sekunden eine Leistung von bis zu 50 Watt. Die Aussendung elektromagnetischer Strahlung ist äußerst gering. Im Niederfrequenzbereich liegt sie bei etwa 50 Hz und im Höherfrequenzbereich bei 30 bis 60 Hz. Energiesparende Leuchten und Lampen sind im Handel mittlerweile in Formen erhältlich, die vergleichbar mit der Formenvielfalt der herkömmlichen Glühbirnen ist. Im Fachhandel kann der Verbraucher nach Belieben auswählen. Auch sind inzwischen Energiesparlampen erhältlich, die dimmbar sind.

Energie sparen bei steigenden Stromkosten lässt sich leicht in die Tat umsetzen. Zusätzlich wird der Geldbeutel geschont, wenn die Lichtschalter zum Beispiel auf Gängen oder im Keller mit Zeitschaltuhren ausgerüstet werden. Für die Außenbeleuchtung genügen stromsparende Bewegungsmelder.

Tip für Mieter/Vermieter: beim Mietkautionsbund gibt es was neues zum leidigen Thema "Mietkaution", vielleicht für den ein oderen anderen einen feine Sache ! Weitere Möglichkeiten zum Energiekosten sparen finden Sie auf Mistergeld.de !

energetische Bauwerksabdichtung

In der Tat ist es wichtig schon vor dem Kauf einer Immobilie darauf zu achten, dass ein Energiepass vorhanden ist. In zeiten der steigender Energiepreise rechnet sich aber eben auch eine nachträgliche Sanierung und Bauwerksabdichtung - nochdazu wo diese von der KFW Förderbank mit einem zinsgünstigen Darlehn unterstützt wird. Mit einer entsprechenden Abdichtung, idealerweise inklusive einer Horizontalsperre werden sich die Kosten mittelfristig amortisieren. Unter http://www.isotec.de/index.php?id=3058 gibt's Infos zur Förderung und weitere Tipps in Sachen energetischer Sanierung.